Lebensweisheiten für Training und Schule

Der Philosoph Bernhard von Mutius, Autor des Buches Kopf oder Zahl, hält es für problematisch, wenn wir so von uns und unserem Können überzeugt sind, dass wir glauben, wir machten eigentlich alles richtig, nur die anderen nicht. Wer nie an sich selbst, sondern immer nur an den anderen zweifelt, werde keine guten Leistungen in Schule, Sport und Beruf erreichen. Wer so denkt, trägt quasi unsichtbar ein Schild auf seiner Stirn, auf dem geschrieben steht: „Ich bin ok“, und er sieht – besonders in schwierigen Situationen oder Konfliktfällen (Auswechselbank, schlechte Schulnoten) – stets auf der Stirn der anderen geschrieben: „Sie sind das Problem“. Das können Lehrer, Trainer, Eltern oder Vorgesetzte sein. Doch mit dieser Einstellung kommt man nicht weit. Man sollte versuchen, nicht immer äußere Umstände oder andere Menschen für die eigenen Schwächen als Rechtfertigung heranzuziehen. Vielleicht findet man dann bei sich selbst das Problem und kann es lösen. Das gilt für Trainingsleistungen (auch bei schlechten Witterungsbedingungen), für schulische Leistungen und später für berufliche Leistungen. Im Volksmund heißt es ja auch, jeder sollte sich an seine eigene Nase fassen.

Soweit der philosophische Exkurs.

Den Leistungstest müssen wir wegen Karneval auf Montag, den 8. Februar vorziehen. Ihr habt also noch eine Woche, um Euch auf die sechs Disziplinen vorzubereiten. Bis zum Topspiel am 20. Februar können wir nicht mehr viel trainieren. Diejenigen, die in den vergangenen Wochen häufig gefehlt haben, müssen das nachholen. Und zwar noch in dieser Woche. Wir werden nach dem Leistungstest entscheiden, welche Spieler in die Startelf kommen. Es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten, um sich für die Stammbesetzung zu qualifizieren.

Hier noch ein kleiner Eindruck vom Weitsprung.

Und hier der berüchtigte Lieblingslauf über fünf Runden.

Über gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.
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